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Wie eine "andere Schmerzlösung" aussehen kann

Warum meine Therapie ohne Medikamente und Operationen so erfolgreich ist

Das Gleichnis vom Auto

Wenn Sie mit Ihrem Auto fahren bei dem die Spur nicht richtig eingestellt ist, dann wird es bei höheren Geschwindigkeiten anfangen, schlagende Geräusche zu machen und zu zittern beginnen. Sie werden gezwungen, langsamer zu fahren. Wenn Sie klug sind, werden Sie eine Werkstatt aufsuchen, welche die Spur wieder richtet. Sollten Sie das nicht machen, werden Sie noch ein paar Wochen weiterfahren können. Aber Sie werden Ihr Auto immer langsamer steuern müssen, bis es letzten Endes stehen bleibt. Es wird Sie nicht wundern, dass viele Teile jetzt kaputt sind und ausgetauscht werden müssen.

Wenden Sie das Gleichnis jetzt auf Ihre Gelenkbeschwerden an. Die Entwicklung ist dieselbe, doch die Entwicklung muss nicht so verlaufen. Das Auto ist Ihr Körper, ihr Kopf ist der Fahrer.

Kaum zu glauben, aber praktisch wir alle in unserer Gesellschaft wählen den unsinnigen zweiten Weg. Wir warten, bis die Gelenke ausgetauscht werden müssen. Es entspricht dem Standardverhalten, der von allen Betroffenen ohne Hinterfragen akzeptiert wird. Kann das richtig sein?

Die Autowerkstätten (Orthopäden) werden sich nicht beschweren, sondern sie werden versuchen, immer leistungsfähigere Gelenke herzustellen und einzubauen. Die Ärzte tun nichts Unrechtes, denn sie kennen den Weg noch nicht, wie man einfach eine Spur ausrichtet (die Gelenke spannungsfrei positioniert). Offensichtlich sind sie zufrieden mit ihrer Lösung.

Die Autofahrer (Patienten) haben sich daran gewöhnt, dass ihr Auto (Körper) immer langsamer funktioniert. Wenn sie schneller fahren, werden die kreischenden Geräusche immer unerträglicher. Das Korrelat dazu ist der immer heftiger werdende Schmerz in dem exzentrisch gelagerten Gelenk. Der Unterschied zum Auto: Bei uns Menschen ist eine natürliche Bremse eingebaut, damit nichts kaputt gehen kann. Größere Bewegungen kann man dann nicht mehr machen, ohne dass sich der Schmerz verstärkt, falls man es trotzdem versucht. Durch die stärker werdenden Vibrationen würde das Auto an Bodenhaftung verlieren, und wenn man weiter die Geschwindigkeit erhöhte, würde man richtig ins Schleudern geraten. 

Unser Körper, ein Selbstheilungsspezialist

Gott sei Dank sind wir keine Autos. Unser Körper ist besser eingerichtet. Er hat auch dafür ein perfektes Sicherheitssystem, was allerdings nicht jeder so ohne weiteres schätzt. Eine höhere Geschwindigkeit ist nicht mehr möglich. Man kann ab jetzt nur kleine Schritte machen, vielleicht sogar nur noch schlurfen. Die Bodenhaftung ist unsicher, der Gleichgewichtssinn ist gestört und Teile der Muskeln sind plötzlich schwach geworden. Es ist jetzt unmöglich zu hüpfen, weil diese Kraft durch die entsprechenden Gegenmuskeln automatisch blockiert ist. Im höheren Alter kann das zu einer völligen Bewegungslosigkeit aller Glieder führen.Das wären dann keine isolierten Krankheiten mehr, sondern einfach ganz normale körperliche Blockaden, die wir lediglich noch nicht gewohnt sind zu lösen.

Merken Sie, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt? Kein vernünftiger Autofahrer würde sein Auto diesem Stress aussetzen. Man würde ihn für komplett idiotisch halten. Aber wir alle aufgeklärten Menschen auf einer hohen Kulturstufe verhalten uns seit über 50 Jahren so. Warum ist es so schwer, alte Vorstellungen, die zugegeben von der gesamten Gesellschaft getragen werden, aus dem eigenen Kopfe zu verbannen? Warum behandeln wir uns schlechter als unsere geliebten Blechkisten?

Offensichtlich hat das mechanische Zeitalter des vorigen Jahrhunderts uns völlig falsche Bilder in den Kopf gesetzt. Unsere Gelenke sind nicht starr in irgendeiner vorgegebenen, perfekten Form konstruiert. Sie sind lebendig, sie können sich jeder Situation anpassen und verändern sich natürlich im Laufe der Zeit. Sie besitzen eine innere Elastizität und können sich durchaus verschieben, weil sie nämlich von elastischem, beweglich Material gehalten werden, unseren Muskeln und Faszien, im Gegensatz zu fest gegossenen stählernen Kugellagern. Durch die wahrscheinlich zivilisatorisch hervorgerufene Ungleichheit der verschiedenen Belastungsbahnen kommt es bei fast allen Menschen im Laufe des Lebens zu einer Verschiebung der Gelenke. Das scheint unvermeidlich zu sein. Ungewöhnlich ist es, vielleicht auch am Anfang schwierig, diese Spannungsdifferenz zu sehen und deren Ursache festzustellen. Das mag daran liegen, dass die eigentlichen Auslöser sehr weit vom betroffenen Gelenk und den tatsächlichen schmerzhaften Auswirkungen entfernt sein können. 

Einseitige Verzerrungen durch Zivilisation

Durch die ungewöhnliche Säulenkonstruktion des Menschen sind oft ganze Belastungsstraßen von Fuß bis Kopf mit ungleicher Spannung zu registrieren. Die meisten Patienten empfinden das auch intuitiv völlig richtig, wenn sie behaupten: „Meine ganze linke Seite von oben bis unten ist verspannt“. Warum können wir als Ärzte diese Verspannung nicht nachvollziehen und korrigieren? Ist ein Hüftkopf exzentrisch gelagert und scheuert an irgendeiner Seite an die Wand (meistens oben aussen), erzeugt das natürlich Schmerzen. So ähnlich ist es auch mit den Knien. Eigentlich da noch schlimmer, weil die Gelenke durch ihre größere Beweglichkeit auch die Gefahr mit sich bringen, in ungleiche Spannung zu geraten und sich dadurch zu verschieben.

Ich sehe unsere vordringliche Aufgabe im Bereich der Forschung darin, wenigstens die Hauptprobleme zu definieren, um leichter eine Korrektur einzuleiten zu können. Bei manchen der so genannten “nicht erklärlichen und unheilbaren Erkrankungen“ ist das auch schon gelungen. Wenn die Zusammenhänge richtig analysiert werden, lässt sich der Körper auch wieder leicht auf die richtige Bahn bringen. Allerdings geht das nicht, wie viele es sich wünschen und erwarten, mit einem Fingerschnipsen. Der Körper muss tatsächlich umgebaut werden. Das dauert eine zeitlang, weil ein Teil des Systems umstrukturiert werden muss. Es gilt, alte, bisher vernachlässigte Bahnen wieder zu mobilisieren und andere, überstrapazierte Bahnen aus der Spannung zu nehmen und wieder ihrer Ordnung zuzuführen. Doch so ganz einfach ist es nicht. 

Die Hilfsprogramme des Körpers

Hier macht uns eine geniale Eigenschaft des Körpers zu schaffen. In einer Notsituation können nämlich auch die Nachbarmuskeln immer einen Teil der Aufgabe übernehmen, allerdings nur in einer unvollkommenen Form. Deshalb ist das Resultat dieser Anstrengung immer eine zunehmend eingeschränkte Beweglichkeit. Diese Blockaden müssen langsam wieder aufgelöst werden. Die reinen Arbeitsstrassen sollen sich kräftiger entwickeln können und die "Helfer" müssen wieder lernen, ihren eigenen Aufgaben nachzugehen. So ergibt sich eine neue Lösung zur Beseitigung von Schmerzen im Bewegungsapparat und zur Wiederherstellung einer fast jugendlichen Beweglichkeit bis ins hohe Alter.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Nervensystem zu. Die nicht richtig in Balance gehaltenen Teile des Körpers reagieren unterschiedlich. Eine verminderte Empfindlichkeit oder gar ein Taubheitsgefühl zeigt uns, dass die Nervenreaktion nicht mehr normal ist. Daneben ist auch häufig die Durchblutung des Gewebes und damit die allgemeine Versorgung deutlich eingeschränkt. Nicht selten finden wir eine lokale oder gar generelle Überempfindlichkeit, die sehr störend wirken kann. Diese fast unvermeidliche Einschränkung muss man als Nachwirkung jeder Operation mit in Betracht ziehen.

Das unwillkürliche, automatische Nervensystem

Interpretieren kann man die Reaktion des unwillkürlichen und automatischen Nervensystems als Schutz. Empfindungen und Reize, die sich in unserem eigenen Körper abspielen und deren Herkunft man verfolgen kann, werden anders behandelt und ausgelegt als Reize von aussen. Sie können von einer anderen Person „tot gekitzelt“ werden. Wenn Sie das selbst bei sich versuchen sollten, wird es Ihnen nicht gelingen. Ihr Körper kann sich nicht bedroht fühlen bei der Berührung durch Ihre Hand. Informationenreize von innen werden klar verstanden. Bei äusseren Reizen ist es genau das Gegenteil. Hier wird erst einmal von einer Gefahr ausgegangen. Es kommt zu einer automatischen Blockade. 

Dieser automatische Teil des Nervensystems ist noch völlig unbekannt, und wir wissen nicht genau, wie er funktioniert. Aber wir kennen die Auswirkungen. Es sind die Bremseffekte, die uns daran hindern, Bewegungen zu machen, die uns schaden könnten, die uns lahm und alt aussehen lassen und die uns zwingen im Alter zögernd und schlurfend zu laufen. Zu einer ähnlichen Haltung wird auch der Weltmeister im 100m Lauf gezwungen, wenn er auf glattem Eis zu gehen versucht.

Gleichgewicht und Schwergewichtspunkt

Verantwortlich dafür ist eine Warnung in unseren Gleichgewichtsempfinden. Immer, wenn unser Schwergewichtspunkt nicht mehr sicher im Zentrum liegt, und das ist auf glattem Eis permanent der Fall, kommt es zu einer Aktivierung aller Muskeln, die für das Gleichgewicht verantwortlich sind. Alles andere wird gebremst. Gleichzeitig bereiten wir uns vor, im Falle eines “Falles“ nicht allzu sehr verletzt zu werden. Wir beugen den Körper und strecken die Arme aus. Diese Reaktion können wir auch mit dem stärksten Willen nicht blockieren.

Ebenfalls wenn unsere Muskeln verspannt sind, können wir nicht schnell genug reagieren, wir fallen leichter hin, wir müssen extrem vorsichtig sein und können uns nur langsam und unsicher bewegen. Je stärker der Körper verspannt ist, umso langsamer und schwächer reagiert unser Nervensystem, sei es der bekannte Teil oder der automatische, derjenige, den wir noch nicht so richtig erforscht haben.

Eigentlich alle hier auf der Website aufgeführten Diagnosen sind, wie Sie schon wissen, eigentlich nur Symptome. Man kann sie zum Verschwinden bringen. Einige schon ziemlich perfekt, andere weniger, aber doch mit gutem Erfolg.

Wenn Sie weiteres Interesse an der Therapie haben, dann schreiben Sie mir Eine E-Mail und schildern Sie mir kurz Ihre Beschwerden. Ich werde Ihnen dann antworten und Ihnen ganz grob Ihre Aussichten auf Erfolg mitteilen.

 

 

 

Anschrift

Dr. J. A. Stuckensen
Giesshübelstrasse 66
8045 Zürich

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Web: www.schmerztherapeut-zuerich.ch